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why_ukraine_mapDie heutige Ukraine ist eines der größten europäischen Länder. Mit 46 Millionen Einwohnern nimmt die Ukraine den sechsten Platz nach Russland, Deutschland, Großbritannien und Italien in Europa ein. Die Stadtbevölkerung beträgt 67%, durchschnittliche Bevölkerungsdichte beträgt 79 Personen je 1 m2.


Die Gesamtfläche des Landes beträgt 603,7 Tausend m2. Und damit ist die Ukraine nach Russland das flächenmäßig zweitgrößte Land Europas. Das Land grenzt an Russland, Weißrussland, Polen, Ungarn, die Slowakei, Moldawien, an die nicht anerkannte Transnistrische Moldauische Republik und Rumänien. Im Süden wird die Ukraine von den Schwarzen und Asowschen Meeren umspült. Das Gelände ist meistens flach und hügelig mit einigen Platten und Tiefländern. Im Südwesten erheben sich Ukrainische Karpaten und im Süden Krimberge. Das Klima ist mild, meistens kontinental, in der Südküste ist subtropisch. Die wichtigsten Flüsse sind der Dnepr, der Südliche Bug, der Sewerskij Donez, der Pruth, der Dnestr, die Donaumündung. Der nördliche Teil der Ukraine ist mit Mischwäldern bedeckt, der südliche und mittlere Teil sind Waldsteppen und Steppen.


Mit Bruttoinlandsprodukt 6400 $ pro Kopf der Bevölkerung im Jahr 2009 ist die Ukraine die vierzigste Wirtschaft der Welt. Höchstentwickelt sind Industrie, Verkehr und Energiewirtschaft. Wirtschaftlich entwickelt sind folgende Gebiete wie Donbass (Donezk und Luhansk Gebiet), Dneprbecken (Dnipropetrowsk und Saporischschja Gebiet), sowie Städte Kiew, Charkiw, Odessa und Lemberg. Die Ukraine ist ein Land mit Entwicklungsmärkten und –wirtschaft.


Ukrainische Nation bildete sich jahrtausendlang. Ihre Stämme finden Historiker in der Tripolje Kultur, die sich im 3. Jahrhundert v. Chr. im Dneprgebiet entwickelte. Die Kiewer Rus, eine mächtige mittelalterliche europäische Monarchie, entstand mehr als vor 1100 Jahre in der Ukraine. Dieser Staat zerfiel im 12.-13. Jahrhundert; einige Gebiete übergingen nach Moskowien in Besitz.


Eine eigenständige Bedeutung erlangte das westukrainische Fürstentum Halytsch-Wolhynien (im 13.-14.Jahrhundert der Staat von Danylo Halyzkyj). Nach langem Kampf mit Litauen und Polen für eigene Unabhängigkeit errang der Hetman Bohdan Chmelnyzkyj den Sieg im nationalen Befreiungskrieg 1648-1654. Danach erschien die Ukraine wieder als Saporoschschskaja Sitsch auf der politischen Karte.
Kurz war die Ukraine souverän, jahrhundertlang aber kolonial. Deren Gebiete wurden zwischen Russland und Polen, und seit 1772 mit Österreich-Ungarn geteilt.

Die Revolution 1917 zerstörte den Russischen Reich und führte zur Bildung der Ukrainischen Volksrepublik als voll selbstständiger Staat.


Der erste Weltkrieg beschleunigte den Zerfall des Österreich-Ungarischen Reiches, wo in einem Teil am 1. November 1918 die Westukrainische Volksrepublik ausgerufen wurde, die nur 8 Monate existierte. Während 1917-1921 war die Naddneprjanskaja Ukraine ein Kampfplatz. Den Regierungen der Zentralna Rada von Hetman Skoropadskyj sowie der Direktorija misslang die ukrainische Staatlichkeit zu verteidigen. Im Rahmen der UdSSR bewahrte die Ukrainische Republik bestimmte Merkmale eines souveränes Staates auf: Fläche, Staatsorgane, Haushalt, Wappen und Flagge, Staatshymne und Verfassung.
Im Jahr 1944 nach dem Beschluss des Obersten Sowjetes bekamen die Unionsrepubliken, einschließlich der Ukraine, das Recht auf selbständige Außentätigkeit zurück. Am
16. Juli 1990 nahm der Oberste Rat der Ukraine den Akt über staatliche Souveränität an, und am 24. August 1991 wurde der Akt über die Unabhängigkeit der Ukraine verkündigt.


Während des weltweiten wirtschaftlichen Booms wurde die Ukraine zu dem Land mit einer der sich am schnellsten entwickelnden Wirtschaften Europas. 2007-2008 wuchs das BIP mehr als um ein Drittel. Der Markt der Bankkreditversorgung entwickelte sich rasch mehr als um 50% jährlich. Der Aufstieg um 100% wurde auf dem Fondsmarkt festgestellt. Der zunehmende Wohlstand wurde allgemein gefühlt und insbesondere in der ukrainischen Hauptstadt: es gab neue Einkaufszentren mit weltweit bekannten Handelsmarken, auch preiswerte und Elitewohnhäuser wurden ganz schnell gebaut. Die Ukraine wurde einer der „Tiger“ der europäischen Wirtschaft genannt.


Nicht nur ukrainische, sondern auch ausländische Investoren sind daran interessiert, dass die ukrainische Wirtschaft ihren Aufschwung erlebt. Und
es hilft dem Wirtschaftsboom in der Ukraine sehr. Im Land werden grundlegende Neuerungen erwartet, dadurch wird die ukrainische Präsenz auf der globalen Investitionskarte sehr stark gefühlt.

Beträchtlich viel Geld wird in Landwirtschaft, Kommunikationsmarkt und Banksektor investiert. Ausländische Investitionen tragen zur Entstehung eines gesunden Wettbewerbes in der ukrainischen Wirtschaft und zur westlichen Integration von riesigem Ausfuhrmarkt der Ukraine bei. Diejenigen, die schon in die ukrainische Wirtschaft investiert haben, bestätigen, dass alle Probleme zu lösen sind. Es
ist möglich, Geschäfte in der Ukraine zu machen.
Heutzutage bedürft die Ukraine großen Herstellern. Die Unternehmen werden durch hoch qualifizierte und zugleich preiswerte Arbeitskräfte gewonnen. Während die Löhne in den kurz der EU beigetretenen Ländern rasch steigen, verstärkt sich auch die Attraktivität der Ukraine. Als Folge der EU-Erweiterung hat Europa allmählich die ukrainische Grenze erreicht, so dass es in Bezug auf Logistik und Kosten heute wie nie zuvor vorteilhaft und angemessen ist, die Produktion in der Ukraine zu organisieren. Es ist offensichtlich, dass das Wirtschaftswachstum in der Ukraine sich fortsetzt.

Die Weltwirtschaft tritt aus der Krise schneller als erwartet heraus. Der IWF kam zu solchen Schlussfolgerungen und verbesserte die Entwicklungsprognose der Weltwirtschaft – im Jahr 2010 wächst das BIP um 3,1% weltweit. Der wirtschaftliche Wiederaufbau wird vom IWF in der zweiten Hälfte 2010 in der Ukraine vorausgesagt. Der Internationale Währungsfonds hat offiziell die Prognose des BIP-Wachstums in der Ukraine im Jahr 2010 auf 2,7% bestätigt. Wie im Bericht erwähnt wächst die globale Wirtschaft durch erheblichen Aufschwung in den asiatischen Ländern, sowie durch Stabilisierung oder angemessenen Wiederaufbau in anderen Regionen. Nicht alle osteuropäischen Länder zeigen Wirtschaftswachstum im Jahr 2010 – die Wirtschaftsrezession wird voraussichtlich in Bulgarien, Ungarn, Montenegro und den baltischen Ländern weiter dauern. Und 2011 wird schon erwartet, dass die Wachstumsrate in der Ukraine auf 5,8% steigt; das wird höher als Durchschnittswerte in Mitteleuropa (+4%) und den GUS-Ländern (+5,3%). Experten glauben, dass derart hohe Wachstumsraten das Vorkrisenniveau der ukrainischen Wirtschaft schon um Jahresende 2010 ermöglichen.
Letzte Zahlen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Ukraine zeugen davon, dass die ukrainische Wirtschaft allmählich aus der Krise heraustritt. Wiederaufbau der Industrieproduktion und Erhöhung der Produktionsvolumen in der Landwirtschaft, Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt, Erweiterung der Importersatzvorgänge, Verminderung des negativen Saldos im Außenhandel durch die Umsetzung der Antikrisen-Programme der Regierung überzeugen internationale Experten und ausländische Investoren davon, dass die Ukraine fähig ist, die Krise in der nächsten Zeit zu überwinden.


So angesichts der aktuellen Trends können wir über Anzeichen einer Stabilisierung und Belebung der ukrainischen Wirtschaft sprechen. Eine der Bedingungen des Ausweges aus der Finanzkrise für die führenden Wirtschaftssektoren ist deren Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, das erhebliche Investitionen für die Erneuerung der Anlagemittel auf der Basis der Ressourcenschonung, Energieeinsparung, Einführung von Innovationen und umweltsichere Produktionstechnologien erfordert.

In den letzten Jahren war die Baubranche einer der wesentlichen Bereiche in der ukrainischen Wirtschaft. Ein Drittel des gesamten Baues in der Ukraine gab Kiew. Bis
zum ersten Halbjahr 2008 wuchsen die Bauinvestitionen stetig. Im zweiten Halbjahr änderte sich die Situation schnell, und die Bauindustrie meldete davon, dass sie eine staatliche Unterstützung während der Finanzkrise braucht. Bis zum Ende des Jahres nahm der Oberste Rat der Ukraine das Gesetz über „die Verhinderung des Einflusses der globalen Finanzkrise auf die Entwicklung der Bauindustrie und des Wohnbaues“ an, in dem vorgesehen wurde, dass die Regierung Mittel für die Fertigstellung des Baues von Objekten mit hoher Bereitschaft zuweist.


Der Minister für Regionalentwicklung und Bauwesen der Ukraine Wladimir Yatsuba glaubt, dass die Krise in der Baubranche vorbei ist. Darüber sagte er kürzlich in einem Interview. Der
Minister erklärte seine Sicht mit zwei Faktoren. „Erstens beruhigt die wachsende Zahl von Unternehmen, die in diesem Jahr den Bau angreifen wollen, entsprechende Genehmigungen erhalten, – so Yatsuba. – Zweitens kam die Stabilisierung – Angebot und Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt sind gestiegen“.


Das Ministerium fand sich mit nicht fertig gebauten Wohnhäusern in der ganzen Ukraine zurecht, so bestätigt W. Yatsuba. „Es sind 650 Wohnhäuser um 50% und 250 Wohnhäuser um 70% fertig. Die Fertigstellung für beide kostet 12 Milliarden Griwna“, - sagte der Minister.


Die Inbetriebnahme der Wohnhäuser kann 8 Millionen Quadratmeter im Jahr 2010 in der Ukraine erreichen, das um 25% höher als im Jahr 2009 ist, vorbehaltlich der Zuweisung von 2 Milliarden UAH aus der Haushalt für das staatliche Programm zur Vollendung der um 70% oder mehr fertigen Wohnimmobilien.


Die Fußball-Europameisterschaft 2012 wird das 14. Fußballturnier für die europäischen Länder, das einmal in vier Jahre unter der UEFA-Ägide durchgeführt wird. Die Durchführung dieser Meisterschaft in der Ukraine und Polen verbessert wesentlich die Infrastruktur. Nach dem Programm über die Vorbereitung und Durchführung der Endrunde der EM 2012 werden 126,26 Mrd. UAH in der Ukraine gemeistert werden.

2 Mrd. 784 Mio. UAH betragen die Gesamtkosten für den Stadienbau zu EURO-2012 in der Ukraine. Das UEFA-Exekutivkomitee genehmigte die endgültige Liste der Austragungsorte der Endrunde der Fußball-Europameisterschaft 2012. Es sind Kiew, Donezk, Lemberg und Charkow von der ukrainischen Seite. Das Finalspiel findet in der ukrainischen Hauptstadt auf NSK „Olympic“ statt. Der Kostenanschlag für Modernisierung macht 2 Mrd. 114 Mio. UAH aus.

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